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«Ich bin nicht da, um meine Leute zu motivieren»

Weiter geht’s mit der Serie, die Führungs-Missverständnisse aufgreift (die beiden Begriffe Führungs-Missverständnisse bzw. Führungs-Irrtümer verwende ich gleichwertig). Solche begegnen uns in den Unternehmen immer wieder. Und weil sie die Führungswirkung und die Führungskultur im Unternehmen stets eher schwächen als stärken, biete ich Ihnen mit dieser Serie die Gelegenheit zur Reflektion.


«Ich bin nicht da, um meine Leute zu motivieren» – Wie oft habe ich das schon gehört. Führungskräfte lehnen es ab, ihre Mitarbeiter motivieren zu müssen, denn wer sich nicht selbst motivieren könne, dem könnten auch andere dabei nicht helfen. Klar, da ist schon was dran. Denn Mitarbeiter sollten ihre Arbeit gerne und somit mit einer Portion Motivation ausüben. Dort liegt für mich auch nicht das Missverständnis. Dieses liegt woanders. Denn genau die Führungskräfte, die es ablehnen, andere motivieren zu müssen, führen häufig viel zu wenig Gespräche oder sie nehmen sich zu wenig Zeit fürs Führen, weil sie fast alles für selbstverständlich halten. Bei den Gesprächen, die sie hier und da mit ihren Mitarbeitern führen sollten, geht es nämlich mitnichten nur ums Motivieren. Es geht darum, zu verstehen, wer wie und warum seine beste Leistung bringt. Motivation und kontinuierlich gute Leistungen sind nur die logische Konsequenz eines konstruktiven Austauschs.

Wie halten Sie es diesbezüglich? Wenn ich Sie zum Nachdenken angeregt habe, ist das Ziel dieses Beitrags schon erreicht, denn nicht vergessen: mir geht es mit diesen Inputs nicht ums plumpe Rechthaben, sondern ums Inspirieren, damit sich die Führungskultur an möglichst vielen Orten positiv weiterentwickelt.

Wenn Sie dieses Thema mit NeumannZanetti & Partner vertiefen möchten, rufen Sie uns doch an – wir freuen uns auf einen Gedankenaustausch und nehmen gerne für Sie Mass. Oder werfen Sie einen ersten Blick auf die öffentlichen Seminare – herzlich willkommen!

Jörg Neumann

joerg@nzp.ch


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