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Führen auf Distanz

Früher war sicher nicht alles besser. Aber einiges war anders. Beispielsweise wurden längst nicht so viele Mitarbeiter auf Distanz geführt. Was braucht es besonders, wenn Sie Mitarbeiter auf Distanz führen? Darum geht’s heute.


Führen auf Distanz wird in vielen Branchen noch lange häufig vorkommen. Denn viele Entwicklungen, die dazu beitragen, verstärken sich eher noch: Unternehmen sind gross, dezentral aufgestellt, in der Matrix organisiert und Home Office Arbeit nimmt ebenfalls zu. Also werden immer mehr Mitarbeiter auf Distanz geführt.

Folgende Aspekte der Führungsarbeit können darunter sehr leiden:

  • Die Motivation durch ein starkes Zugehörigkeitsgefühl
  • Der Informations- und Feedback-Fluss
  • Die ganz einfache alltägliche Unterstützung ‚on-the-job’
  • Die Wertschätzung und Anerkennung der Mitarbeiter
  • Und nicht zuletzt die Kontrolle

Überlegen Sie sich als Führungskraft einige Rezepte, um die Distanz gezielt zu verringern. Ich mache für Sie hier gleich den Anfang:

  1. Stellen Sie sicher, dass Ihre Stellvertreter-Funktionen geklärt und bekannt sind – sonst gibt es viele Kommunikations-Umwege.
  2. Legen Sie grossen Wert darauf, wie Sie Entscheidungen begründen. Ihre Mitarbeiter in der Ferne kriegen eh schon viel weniger mit als die am Hauptsitz, da sollten sie wichtige Entscheidungen wenigstens sehr gut nachvollziehen können.
  3. Telefonieren Sie immer wieder mal anstatt zu emailen oder noch besser: skypen Sie – sich mal zu sehen ist ganz schön wertvoll.
  4. Planen Sie Termine auch einmal gezielt rund um die Verfügbarkeit der Distanz-Mitarbeiter, so fühlen diese sich wertgeschätzt.
  5. Und bedanken Sie sich sogar noch einmal mehr als sie es an Ihrem eigenen Bürostandort im Team tun, auch um Wertschätzung zu zeigen.

Topmotivierte Grüsse aus dem Head Office für wertschätzendes Führen!

 

Jörg Neumann

joerg@nzp.ch


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