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Email-Ping-Pong

Wenn Sie meinen Tipp heute gar nicht benötigen, umso besser. Falls Sie ihn hier und da einsetzen, kann er energieschonend, effizienzfördernd und lösungsorientiert wirken. Neugierig?


Geht es Ihnen wie mir? Hier und da werde ich (lesender) Zeuge sogenannter Email-Eskalationen. Das geht so:

  • Zwei Menschen senden einander Emails.
  • Einige andere - oft Unbeteiligte - kopieren sie dabei ein.
  • Weil jede Partei gewisse Dinge besser zu glauben weiss, entsteht ein wahres Email-Ping-Pong.
  • Statt sich einer Lösung zu nähern, verschärft sich der Ton.
  • Nicht selten folgen motzige Bemerkungen und manchmal sogar Vorwürfe.

Seit geraumer Zeit habe ich mich entschlossen, das Email-Ping-Pong kurz und knackig zu unterbrechen, wenn ich es denn schon unfreiwillig mitverfolgen muss. Hier meine Formulierung, mit der ich es erst vor zwei Wochen schaffte, dass die Beteiligten zum Telefonhörer griffen und in drei Minuten eine Lösung fanden.

Hallo zusammen, seit kurzem erhalte ich Eure cc-Emails. Bitte kopiert mich nicht mehr ein. Ich empfehle sehr, miteinander zu telefonieren. Dies meine ich nicht belehrend. Aber warum einander X Emails schreiben, statt miteinander zu reden. Für Rücksprachen stehe ich gern zur Verfügung – für Emails NICHT MEHR. Ich wünsche allen Beteiligten einen erfreulichen Nachmittag. Jörg

Voilà – wenn Sie mal wieder Zeuge eines olympiareifen Tischtennis-Duells werden, dürfen Sie sich bei dieser Formulierung gern bedienen.

Entspannte Grüsse und einen schönen Freitagnachmittag noch,

Jörg Neumann

joerg@nzp.ch


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